Serie: Internetmarketing für Weinerzeuger (1. Die eigene Homepage)

Es gibt Stimmen die behaupten, in Zeiten von Facebook-Profilen und anderen Möglichkeiten im Netz verliert die eigenen Homepage an Bedeutung. Das Gegenteil ist richtig. Die Homepage ist und bleibt Ihre “Homebase”, die Ihnen niemand nehmen kann und auf die Sie immer vollen Zugriff und Einfluss haben. Sie ist zentrale Quelle und Ziel für alle anderen Aktivitäten im Netz:

  • Zielmedium (Klickziel) für alle Marketingmaßnahmen im Internet und für (fast) alle andere Kanäle. Jede Werbung verweist auf eine Seite Ihrer Homepage. Dort wird das an anderer Stelle generierte Interesse aufgenommen und befriedigt.
  • Pull-Medium für Kunden, (potentielle) Mitarbeiter, Presse und andere aktiv am Unternehmen Interessierte.
  • Eventuell Verkaufsplattform (Shop) als Ziel für Marketingmaßnahmen und als Service für Kunden. Natürlich ist es erst einmal eine strategische Entscheidung, ob ich als Erzeuger selbst an Endkunden verkaufen möchte oder ausschließlich über andere Handelskanäle gehe. Wenn ich aber selbst verkaufen möchte, dann mit einem professionellen Shop.
  • Interessenten eine einfache, niedrigschwellige Kontaktmöglichkeit mit dem Weingut bieten.
  • Zentraler Zugang zu anderen Kommunikationskanälen wie Telefon, Newsletter, Facebook, Twitter, mobiles Web, mobile Apps
  • Marketingunterstützung nicht nur für den Direktverkauf, sondern auch (oder ausschließlich) für den gesamten Handelskanal (Handel, Großhandel, Import, Gastronomie)

Die Homepage für Weinerzeuger

Die Homepage ist meiner Meinung nach Chefsache im Weingut. Er kann zwar Tätigkeiten für die Homepage deligieren, aber nicht die Verantwortung!

Eventuell haben Sie Menschen in Ihrem Umfeld oder unter Ihren Mitarbeitern, die sich zutrauen, eine Homepage selbst zu machen. Prüfen Sie diese Möglichkeit sorgfältig. Die wenigsten Menschen sind gleichzeitig gute Designer und haben ausreichend Online-Marketing-KnowHow und kennen sich mit Wein aus und haben darüber hinaus auch das technische Wissen.

Ähnliches gilt für die zu verwendenden Fotos und Texte. Nur die wenigsten Besitzer einer Kamera können auch professionell fotografieren. Nur wenig Menschen können professionell und werblich texten.

Achten Sie darauf, ob Sie für verwendete Materialien (Fotos, Videos, Texte, Karten, Grafiken, Symbole, …) die notwendigen Rechte besitzen.

Wenn Sie Fotos von Personen – zum Beispiel Ihren Mitarbeitern – veröffentlichen wollen prüfen Sie, ob Sie von allen abgebildeten Personen die Freigabe zur Veröffentlichung haben.

Die Homepage muss immer aktuell bleiben. Ankündigungen für Veranstaltungen, die schon zwei Monate vorbei sind, wirken peinlich. Weine, die nicht mehr lieferbar sind, müssen als solche erkennbar sein. Fotos sollten aktuell sein.

Das Design muss dem Erscheinungsbild von anderen Marketingmaterialien entsprechen.

Achten Sie bei der Auswahl des Anbieters bzw. des verwendeten Tools auf die Verwendung von sprechenden URLs.

Der Nutzer muss Ihren Newsletter bestellen können. Achten Sie dabei auf DoubleOptIn.

Der Nutzer muss einfach, unkompliziert und niedrigschwellig mit Ihnen in Kontakt treten können. Mailadresse, Kontaktformular und Telefonnummer muss sofort zu finden sein.

Wenn Sie über den Handel verkaufen, dann muss der Interessent diesen auch auf Ihrer Homepage finden. Dabei sortieren Sie den lokalen Fachhandel am besten nach Land und Postleitzahl; Versender erwähnen Sie zentral.

Entscheiden Sie, ob Sie auch andere Sprachen unterstützen möchten. Der Aufwand ist groß; ob es sich für Sie lohnt, hängt von Ihren Zielmärkten ab.

Kommunizieren Sie die Adresse Ihrer Homepage bei jeder Gelegenheit: Gedruckte Preislisten, Werbematerial, Flaschenetikett, im Weingut, auf Messen. Nichts darf mehr ohne einen deutlichen Hinweis auf Ihre Webseite auskommen.

Die URL der Homepage

Die URL ist die Internetadresse, also www.irgendwas.de. Man kann darüber nachdenken, Namen wie www.toller-riesling.de oder andere werbende Adressen zu verwenden. Ich empfehle jedoch, beim Namen Ihres Weingutes zu bleiben. Also z.B. www.weingut-meinname.de oder ähnlich. Es ist heute auch nicht mehr hilfreich, mehrere unterschiedliche Namen zu verwenden. Ausnahme sind Verschreiber-URLs wie z.B. www.weingut-meinname.de und gleichzeitig www.weingutmeinname.de. Wenn in Ihren Namen ein Umlaut vorkommt, reservieren Sie sowohl die Ersatzschreibweise mit ae, oe usw., als auch die echte Umlautadresse. Wichtig bei mehreren URLs: Eine davon ist die Hauptadresse! Wenn also eine der anderen Adressen genutzt wird, muss sofort eine Umleitung auf die Hauptadresse erfolgen. Sie können das ausprobieren, indem Sie z.B. mal www.weinplus.de in Ihren Browser eingeben. Trotz des fehlenden Bindestrichs bie der Adresseingabe landen Sie immer bei www.wein-plus.de.

Achten Sie darauf, dass Sie Eigentümer (technischer Begriff: Admin-C) Ihrer Adresse sind. Lassen Sie sich das vom beauftragten Dienstleister bestätigen und/oder prüfen Sie das bei der DENIC. (Domainabfrage oben rechts nutzen)

Der Shop für Weinerzeuger

Als Weinerzeuger ist es erst einmal eine strategische Entscheidung, ob man die Preise seiner Weine durch einen eigenen Shop im Markt vorgeben möchte und ob man seinen eigenen Wiederverkäufern durch einen offensiven Direktverkauf Konkurenz machen will. Das Für und Wieder ist nicht Gegenstand dieses Artikels. Wer sich aber für einen Direktverkauf per Internet entscheidet, muss es auch richtig machen.

Das mögliche Potential eines Shops kann man am Sieger des kürzlich vom DWI durchgeführten Wettbewerbs für Winzerwebseiten Kai Schätzel (www.schaetzel.de) sehen: Er wickelt schon ein Jahr nach Start seiner Homepage 30% des Endkundenumsatzes über seinen Shop ab.

Ein Shop richtet sich sowohl an Neukunden, als auch an Bestandskunden. Sie werden erleben, dass viele Ihrer Kunden, die bisher per Mail oder telefonisch bestellt haben, in Zukunft den Shop nutzen werden. Die Hemmschwelle dazu ist für viele Menschen weitaus geringer. Das gilt erst recht für Neukunden. Für Sie bietet ein solcher Shop mehr Klarheit, eine größere Rechtssicherheit und mehr Zahlungssicherheit. Je nach angebotenen Zahlungsverfahren können Sie sicher stellen, dass die Weine auch bezahlt sind, bevor sie Ihr Haus verlassen. Auch ohne die für viele Käufer abschreckende Vorauskasse!

In der Regel richtet sich der Shop eines Erzeugers nur an Endkunden. Das B2B-Geschäft vom Erzeuger zum Handel wird meistens noch nicht per Internet-Shop abgewickelt.

Was sind Erfolgskriterien für einen guten Shop für Weinerzeuger?

  • Die Shopfunktion muss voll in Ihre Webseite integriert sein. Dort wo Ihre Weine beschrieben werden, muss man sie auch direkt in den Warenkorb legen können. Die häufig anzutreffende Zweiteilung in informative Webseite einerseits und Shopsystem andererseits ist ungeeignet.
  • Achten Sie auf Rechtssicherheit. Das Impressum muss vollständig und gut erreichbar sein, unzulässige Klauseln (z.B. der nicht zulässige Ausschluß der Gewährleistung für Korkfehler) müssen entfernt werden, die Widerspruchsbelehrung muss stimmen, Preisangaben korrekt sein und vieles mehr. Viele konkrete Hinweise finden Sie in der Business-Rubrik im Magazin auf Wein-Plus (vorher anmelden!) . Als Mitglied bei Wein-Plus können Sie einen günstigen Rahmenvertrag mit einem Rechtsanwalt und E-Commerce-Spezialisten nutzen.
  • Es ist erwiesen, dass sehr viele potentielle Käufer zwar den Warenkorb in einem Shop füllen, vor Ende des Kaufvorganges aber abbrechen. Sehr oft sind aus Sicht des Käufers unzureichende Zahlungsoptionen die Ursache dafür. Es gibt Untersuchungen die belegen, dass die Zahl der Kaufabbrüche sinkt, je mehr Zahlungsoptionen Sie anbieten. Die Kunden erwarten heute mindestens folgende Möglichkeiten: Vorauskasse, Lastschrift, Kauf auf Rechnung, Paypal und Kreditkarte. Optional aus meiner Sicht sind noch Debitkarten, Giropay und andere im deutschsprachigen Bereich noch unübliche Zahlungsverfahren.
    Als Mitglied bei Wein-Plus haben Sie Zugriff auf sehr interessante Rahmenverträge, um diese Zahlungsverfahren kostengünstig, sicher und unbürokratisch anbieten zu können. Achten Sie darauf, dass Sie nur sichere Zahlungsverfahren anbieten; also Zahlungsverfahren, bei denen Sie sicher sind, das Geld vom Kunden auch zu erhalten. Alle oben genannten Verfahren (auch Kauf auf Rechnung) kann man in diesem Sinne sicher gestalten.
  • Der Shop muss, wie auch die restliche Homepage, mit sprechenden URLs arbeiten.
  • Der Shop muss sehr sehr einfach zu bedienen sein. Man kann die Unerfahrenheit der Internetnutzer hier nicht überschätzen. Im Zweifel lassen Sie doch mal Freunde oder Bekannte mit wenig Interneterfahrung in Ihrem Beisein (aber ohne Ihre Hilfe) einen Wein bei Ihnen bestellen. Sie werden dabei Hürden in Ihrem Shop finden, die Sie bisher nie als solche angesehen haben.
  • Suchen Sie sich einen Dienstleister, der Ihnen die Grundlagen (Technik, Gestaltung usw.) professionell erledigt, von dem Sie sich aber nicht abhängig machen. Sie müssen jederzeit Inhalte, Weine, Beschreibungen und Fotos in Ihrem Shop ändern können.
  • Der Dienstleister muss einen guten Support haben. Idealerweise übernimmt er sowohl das Hosting (Bereitstellen von Serverplatz), als auch die weitere Betreuung. Dann haben Sie nur einen Ansprechpartner und reduzieren die Gefahr, bei Problemen von einem zum anderen Ansprechpartner verwiesen zu werden.
  • Der verwendete Shop muss für die Weinbranche angepasst sein oder anpassbar sein. Hier gibt es einige Besonderheiten (Lage, Jahrgang, Flaschengröße, …), die es für andere Produkte nicht gibt.
  • Optional: Entscheiden Sie vorher, ob Sie eine Einbindung Ihres Shops in Ihre Warenwirtschafts-Software anstreben. Lieferfähigkeit von Weinen, Preise und Beschreibungen werden dabei nur einmal erfasst und dann für beide Systeme verwendet. Bestellungen im Shop müssen dann nicht manuell für die Lieferung und Berechnung neu erfasst werden, sondern werden automatisch übertragen. Eine solche Anbindung ist aufwändig, spart aber auch viel Arbeit. Sie lohnt sich also erst ab einem nennenswerten Bestellvolumen und bei einer großen Artikelzahl. Meiner Einschätzung nach ist eine solche Einbindung wohl nur für größere Weingüter und Genossenschaften rentabel.
  • Optional: Achten Sie darauf, dass der Shop eine Exportmöglichkeit für Produktsuchmaschinen, wie die Google-Produktsuche oder den Wein-Plus Weinfahnder, bereit stellt.
  • Optional: Da Sie Ihre Webseite und Ihren Shop nicht im Blindflug betreiben möchten, müssen Sie jederzeit Zugriff auf aktuelle Statistiken haben. Das sind nicht nur die Zahl der Besucher oder die Zahl der Seitenabrufe, sondern Sie sollten idealerweise auch die Zahl der Kaufabbrüche (siehe oben bei Bezahlverfahren) kennen und auch den Weg eines Besuchers von seiner Quelle (Werbekampagne, Suchmaschine, andere Webseite, ….) bis hin zum dadurch generierten Umsatz kennen.

Weitere Folgen dieser Serie

Beachten Sie auch die weiteren Folgen dieser Serie. Für Ihre neue Homepage sollten Sie von Anfang an auch die weiteren Schritte Ihres Onlinemarketings im Auge behalten. Für jeden dieser Schritte ist ein eigener Artikel in dieser Serie geplant. Einen Überblick aller Schritte finden Sie im Vorwort zur Serie.

Zusammenfassung

Warum: Unverzichtbare Basis für Ihr Marketing

Das Wie: Beauftragen Sie für die Erstellung Ihrer Homepage einen Profi. Achten Sie darauf, dass Sie die Inhalte Ihrer Homepage selbst verändern können. Dazu ist kein besonderes technisches Wissen notwendig. Natürlich bietet auch Wein-Plus seinen Mitgliedern eine entsprechende Dienstleistung.

Der Aufwand: Die Preise schwanken stark. Es gibt Anbieter, bei denen Sie lediglich eine monatliche Miete zahlen, andere Anbieter verlangen einen Einmalbetrag in niedriger bis hoher vierstelliger Höhe.
Planen Sie selbst ca. ein bis zwei Stunden pro Woche für die laufende Pflege der Inhalte Ihrer Homepage ein.

Positive Beispiele:

Zur gesamten Serie “Onlinemarketing für Weinerzeuger“.

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12 Antworten auf Serie: Internetmarketing für Weinerzeuger (1. Die eigene Homepage)

  1. Sehr geehrter Herr Graafmann,

    Ihren Ausführungen ist eigentlich nicht viel hinzu zu fügen. Es mag zwar vereinzelt Beispiele geben, dass Homepages, oder Social Marketing dazu führen, dass mehr Wein verkauft wird. Der große Rest an “Unbekannten unter den Winzern” zu denen ich mich auch zähle, ist es schön, dass man im Internet gefunden wird und seinen Kunden ein wenig Hintergründe und Aktualität zeigen kann.

    Herzliche Grüße
    Siegfried Perini

  2. Hallo,
    dem kann ich mich dann auch nur mehr anschließen. Erstes Ziel ist auch für mich Infos über meine Weine, mich und meine Philosophie unters Volk zu bringen. Nur die Wartung birgt für uns “kleine” Weinbauern, die selbst andauernd im Weinberg oder im Keller stehen und wenn nicht dort dann im Auto ihre Zeit “vertrödeln” so ihre kleinen Prügel auf dem Weg zur perfekten HP.

    Vinophile Grüße aus dem Kremstal
    Alexander Zöller

  3. Pingback: Serie: Online-Marketing für Weinerzeuger (Vorwort) | Wein-Plus Weinmarketing-Blog

  4. Hallo,
    interessanter Beitrag, aber bei den lobend erwähnten Beispiel-Weingütern finde ich gibt es aber einige Sachen, die sehr kritisch zu sehen sind, wenn man etwas tiefer schaut:
    henselwein hat eine wirklich innovativ gestaltete Seite mit tollen Ideen. Leider aber ist das eingesetzte Bildmaterial hinsichtlich der Flaschenabbildungen alles andere als wirklich gut, was den tollen Ersteindruck schmälert.
    Und gerade http://www.weingut-heitlinger.de als eine Seite mit toll integriertem Shop zu nennen, könnte man auch satirisch verstehen… Ja, die Seite ist sehr schön gestaltet und der Shop auf den ersten Blick gut integriert. Aber ein Shop, der nicht nutzbar ist (ab dem Schritt “zur Kasse”), wenn man einen Pop-Up-Blocker einsetzt (“Sie verwenden einen Pop-Up-Blocker, der Shop konnte nicht geöffnet werden”) ist nicht gerade nutzer-orientiert… irgendwie scheint da ein stylischer Aufritt vor der Nutzbarkeit zu stehen – und die ellenlange Ladezeit des Flash-Seite bei Erstaufruf ist auch extrem grenzwertig.
    Wirklich hervorragend ist meiner Meinung nach Schätzel.

    Viele Grüße,
    Torsten

  5. Ben sagt:

    Ein wirklich ausführlicher Bericht zum Webauftritt eines Weinguts. Wenn all dies beachtet wird, steht dem Erfolg nichts im Weg.

    Vielleicht zu ergänzen wäre noch ein Webtagebuch, also ein Blog über die aktuellen Dinge auf dem Hof zu schreiben, woran der Kunde durch Kommentare aktiv teilhaben kann.

    Viele Grüße,
    Ben

  6. Hallo Utz,

    das Angebot meine Homepage von Dir überprüfen zu lassen kann ich mir kaum entgehen lassen.

    Spaß beiseite:
    Egal warum Schätzel gewonnen hat. Das wäre nicht mein Stil. Alleine die Bildwahl mit den alten Holzfässern, aber dafür feuchten Kellerboden stört mein Empfinden.

    Die Seite von Hensel finde ich zeitgemässer und ansprechender.

    Thema sprechende URLS:

    der-wein-engel.de für das Weingut Engel könnte fast das Paradebeispiel sein.
    Die Idee des Kollegen finde ich toll.

    Liebe Grüße aus dem Zellertal

    Alexander Roß

    • Hallo Alexander,

      dann schreibe ich doch gerne mal, was mir auffällt. Wobei ich mich auf die Verbesserungsvorschläge konzentriere. Der Auftritt ist sicher weit besser als der Durchschnitt aller Winzerseiten im Netz.

      Sehr schön ist die Wahl der Fotos. Stimmungsvoll und hochwertig! Bei meinem Bildschirm “kostet” das zwar die Hälfte des vertikalen Bildraumes; bei kleineren Auflösungen sicher ein Problem. Dennoch: Bei den heute üblichen Bildschirm-Auflösungen durchaus noch angemessen.

      Das “Grunddesign” ist ebenfalls schön. Die Typografie sollte vereinheitlicht und eventuell auch komplett überdacht werden.

      Ein “Gästebuch” empfinde ich als etwas antiquiert. Die relativ wenigen Einträge dort eher peinlich. Die Einbindung per iframe ist out. Lasst es weg!

      Teilweise tauchen irritierende Unterstreichungen in Texten auf. Der Nutzer empfindet das als Link. Ist es aber nicht.

      Überhaupt nicht gelungen ist die Shop-Integration. Schon bei Aufruf werden Texte vom Logo überdeckt. Einen Shop einfach per Frame einzubinden, ist nicht mehr zeitgemäß und muss geändert werden. Auf den Link “[Zur Kasse]” komme ich nicht, weil das Logo da drüber steht (akt. Firefox). Bei “Versandkosten” und “Zahlarten” und “Impressum”!!!!!! erhalte ich leere Seiten. Mal ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass über den Shop nennenswert Bestellungen eingehen. Ob ausreichend viele Bezahloptionen zur Verfügung stehen, konnte ich nicht prüfen. Ich habe es (wohl wegen dem überdeckendem Logo) nicht einmal gefunden :-(

      Grüne Links sind jenseits aller Standards und sollten geändert werden. Mal abgesehen davon, dass z.B. in der rechten Newsspalte und im Shop andere Farbcodes gelten.

      Inhaltlich findet man das Notwendigste; mehr aber nicht. Etwas mehr “Futter” für Google & Co und auch Lesestoff für Menschen wäre hilfreich. Teilweise sind die Seiten leer. Nun wollte ich endlich mal unter “Winzer” was von Alexander Roß erfahren; und das Ergebnis ist eine Überschrift ohne Text darunter. :-( (http://www.weinbau-ross.de/weingut/die-winzer/)

      Rechtlich ist die Seite nicht “sauber”. Das würde hier aber zu weit führen…

      So weit meine Kritik. Wie gesagt: Ich habe mich auf die Verbesserungsmöglichkeiten konzentriert, nicht auf die positiven Seiten. Lobhudelei hätte netter geklungen, aber weniger geholfen.

      Herzliche Grüße

      Utz Graafmann

      • Alexander Roß sagt:

        Hallo Utz,

        vielen Dank für Deine sehr hilfreiche Kritik.

        Es ist immer schön wenn ein Externer auf die Seite schaut, denn man selbst sieht die Fehler nicht.
        Die meisten Kritikpunkte sehen ich ähnlich, jetzt nach der Betachtung.
        Einiges davon konnte ich schon beheben.

        Was heißt Futter für Google und Co. ? Was kann ich da machen ?

        Und wo gibt es rechtliche Probleme ?

        Lass den Shop momentan aus der Betrachtung, der ist seit fast 2 Wochen nicht nutzbar, aber wir konnten das Problem noch nicht finden.

        Liebe Grüße

        Alexander

        • Hallo Alexander,

          die rechtlichen Probleme kann und darf ich nicht im Detail prüfen. Ich muss daher an dieser Stelle auf die sehr günstige Prüfmöglichkeit durch einen spezialisierten Anwalt für Mitglieder hinweisen: http://www.wein-plus.de/profimitgliedschaft/rechtsberatung.html

          “Futter für Google” bedeutet, viele sinnvolle Informationen zu schreiben, die Google in seinen Index aufnehmen kann. Je mehr Text vorhanden ist, um so häufiger erscheint deine Seite auch bei Suchen in Google.

          LG, Utz

  7. Udo Thiem sagt:

    Ein bis zwei Stunden für die eigene Website pro Woche für die Pflege anzusetzen ist meiner Meinung nach eher zu wenig. Auch ich hätte den Aufwand am Anfang viel geringer eingeschätzt. Wenn eine Website gut bleiben soll, sollte man eher mit 2-4 Stunden rechnen.

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